Wo findet das nächste Weinfest oder Konzert statt? Welche Blockbuster laufen aktuell im Kino? Diese und viele weitere nützliche Informationen liefert das PFALZWERKZEUG, die Freizeit- und Veranstaltungs-App der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT. Nach einem Relaunch präsentiert sich das All-In-One-Werkzeug künftig noch benutzerfreundlicher, schneller und vor allem persönlicher.
Das PFALZWERKZEUG bündelt seit jeher für seine Nutzer aktuelle und interessante Inhalte wie Veranstaltungen, Freizeittipps, Kinoprogramme, E-Bike-Ladestationen Restauranttipps und macht sie über ein einzigartiges Tool bequem und attraktiv zugänglich. Orientiert an der neuen Designsprache des Unternehmens präsentiert sich die App sehr farbenfroh. Icons dienen als Eye Catcher und markieren die einzelnen Rubriken der App. Dadurch ist das Layout insgesamt frischer und moderner.
Grundlegend neu ist das technische Setup der App. Es ermöglicht eine neue Bedienlogik, die sich vor allem im neuen Sucheinstieg wiederspiegelt. Hier lautet das Motto künftig „inspirieren lassen“: Über Drop-Down-Menüs kann der Nutzer entscheiden, ob er alleine, als Paar oder Familie Informationen benötigt. Ergänzt wird die Suche durch eine Zeit- und Region-Auswahl. Dadurch wird das PFALZWERKZEUG persönlicher und der Nutzer findet einfacher die für Ihn nützlichen Freizeittipps.
Die Handhabung ist einfach, die Darstellung übersichtlich, die Merkliste bündelt zudem alle vom Nutzer markierten Inhalte und macht sie übersichtlich jederzeit verfügbar. So bleiben Konzerte in Pirmasens oder Heidelberg ebenso wie Bars in Kaiserlautern und Restaurants in Kusel auch über einen längeren Zeitraum im Gedächtnis.
Jeder, der das Pfalzwerkzeug nutzt, kann sich über die gesamte Pfalz, die Saarpfalz und die Metropolregion Rhein-Neckar in unterschiedlichen Kategorien informieren.
"Unser Unternehmen ist regional stark verwurzelt. Deshalb ist es für uns naheliegend, dass wir die Region digital verbinden – egal ob zu Hause, in der Bahn, bei Freunden oder unterwegs. Durch das neue Design und die verbesserte Bedienerfreundlichkeit des PFALZWERKZEUGS freuen wir uns, dass wir den Menschen einen Service bieten können, der ihnen die eigene Umgebung jeden Tag ein bisschen näher bringt."
- Dr. Werner Hitschler (Vorstandsmitglied PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT)
Quelle: https://www.pfalzwerke.de/pfalzwerke-gruppe/news/20190418-pfalzwerke-relaunchen-pfalzwerkzeug_n34672
Die App wurde damals gemeinsam mit den AppPilots umgesetzt, einem langjährigen Partner der Agentur, mit der die Zusammenarbeit immer sehr viel Spaß machte. Die Idee, die hinter der App steht, war super! Im Umkreis eines Ortes zu suchen und die Veranstaltungen nach Zielgruppen und Zeitraum filtern zu können, war sehr gut. Auch das UX Konzept der App war super. Sehr einfach zu bedienen, einfach zugänglich. Auch die Performance der App war gut. Trotzdem gab es Herausforderungen.
Das Backend der App wurde in Pimcore umgesetzt und die Daten dort zum Teil händisch gepflegt (News, usw.) und die Veranstaltungen importiert. Hier lag die größte Herausforderung, denn die App sollte nach Datum und Umkreis filtern können. Für meinen persönlichen Weg ein erneutes Beispiel dafür, dass Digitalisierung kein Einzelkampf ist. Der Datenbasis wurde leider nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt und so wurde übersehen, dass die Datensätze kein Datum und vor allem keine Geo-Koordinaten für die Umkreissuche beinhalteten. Dazu lagen die Daten ausschließlich in Excel-Tabellen vor.
Seit vielen Jahren weise ich immer wieder darauf hin "Shit In, Shit Out!". Wenn die Datenbasis schlecht ist, kann deine Idee noch so gut sein, sie wird schnell an ihre Grenzen kommen. Als lösungsorientierter Mensch dachte ich schnell daran, eine Lösung zu finden. Schnell war dabei ein wichtiger Punkt, denn in zwei Wochen musste das Backend stehen.
Die Lösung lag darin, zunächst die Daten zu analysieren. Welche Arten von Datumsangaben konnte ich finden und welche Art von Adressschreibweisen lag vor?
Als Datum wurden etwa "Jedes dritte Wochenende zwischen März und April" oder "Einmal im Jahr am ersten Wochenende im November", aber auch "Jeden zweiten Fr. und Sa." im Datensatz angegeben - Es waren einige. Also schrieb ich einen Parser, welcher all die unterschiedlichen Formate erkennen konnte und bei kleineren Abweichungen trotzdem traf. Nur bei zu großen Abweichungen, die sehr selten waren, musste händisch nachgebessert werden. Dazu habe ich im Pimcore Backend eine Erweiterung hinzugefügt, die es der Redaktion ermöglichte, einfach die Daten zu korrigieren.
Um die Geo-Koordinationen aus teils genauen Adressen, aber teils auch nur Regionen oder Orten holen zu können, machte ich beim Import Abfragen gegen die Google API. Pro Import liefen ca. 10000 Datensätze durch die App. Leider ohne einen einfachen, eindeutigen Identifier. Also musste ich kombinieren und die Daten für eine Adresse von den Daten einer Veranstaltung trennen, um auch beim Import bereits vorhandene Adressen nicht erneut anzufragen.
Dieses Bespiel zeigte mir, dass man mit genug Einsatz und Wille aus jeder schlechten Datenbasis doch Gutes heraus holen kann. Um das Gold zu finden, muss man das Gestein nur erst waschen.